Kategorie: Workshops

Drumworkshop – Micha Maass

Drumworkshop Micha Maass
Drumworkshop Micha Maass

Mein Kurs beleuchtet insbesondere die Spielweisen am Schlagzeug. Bei Bedarf natürlich besonders Blues und Blues-Verwandtes.

Der Kurs richtet sich an Schlagzeuger, Einsteiger, Quereinsteiger und Fortgeschrittene.

Cajon- und Percussionspieler melde sich bitte beim Cajon/Percussion Workshop an!

Was erwartet Dich?

Anhand von Klassikern verordnen wir verschiedene Spielweisen in die entsprechenden Epochen. Wir nehmen „Key“-Songs unter die Lupe, anhand derer wir ähnliche Songs ableiten können.

Wir betrachten den Blues typischen Shuffle näher und erlernen Methoden diesen zu meistern und seinen eigenen Shuffle zu finden.

Sounds und Stimmungen wird ein Teilbereich. Durch gekonntes Stimmen bringt man fast alle Trommeln zum Klingen und findet obendrein neue Spielfreude.

Wir werden uns auf eine Reise von Chicago nach New Orleans begeben und die typischen Grooves dieses Regionen verfolgen.

Im Kurs werden auch immer wieder „Techniken“ auf’s Korn genommen.
Wie spiele ich Anfänge und Endings?
Wie spiele ich Steigerungen, um Solisten zu unterstützen?
Welche passenden Fills finde ich?
Wie schreibe ich mir ein einfaches Lead Sheet als Spickzettel?

Wir haben viele Utensilien vor Ort, dennoch ist es sinnvoll mitzubringen:

  • Gute Laune,
  • 2–3 Songs. die Dich interessieren,
  • Stöcke,
  • Hocker,
  • Übungspad,
  • Fußmaschine,
  • Snare zum Stimmen und Spielen.

Zur Person

Ich bin Tourneeschlagzeuger, liebe Schlagzeugspielen und die ständige Beschäftigung mit dem Instrument und den Techniken. Selbst nach 20 Jahren Spielerfahrung erweitere ich mein Wissen und Können regelmäßig bei anderen Schlagzeugern. Meine Mentoren sind Claus Hessler und Billy Marten (Medeski, Martin, Wood).

Viele andere Instrumente sind das, was sie sind. Ein Schlagzeug bietet durch die unzählige Zusammenstellung der einzelnen Instrumenten-Teile ungeahnte Möglichkeiten und Vielfalt. Meine Spezialität sind die westlichen Rhythmen in der Tradition des Blues, Jazz und Soul. 2009 wurde ich dafür mit dem Berlin Jazz- & Blues Award ausgezeichnet, 2013 und 2017, 2019, 2023 und 2025 mit dem German Blues Award als Schlagzeuger prämiert. Seit 2007 leite ich das Musiker Camp auf der Insel Rügen.

www.michamaass.de

Cajon/Percussion Workshop – Micha Maass

Micha Maass Drumsworkshop
Micha Maass Drumsworkshop

Cajon – mehr als nur eine Kiste

Wie bekomme ich einen richtig guten Sound aus dem Cajon? Und noch wichtiger: Wie begleite ich damit eigentlich einen Song?

In diesem Workshop beschäftigen wir uns zunächst mit verschiedenen Schlagtechniken und Sounds – von Bass und Snare bis zu feineren Klangfarben. Im Mittelpunkt steht aber das gemeinsame Musizieren: Wir erarbeiten typische Blues-Begleitungen, schauen über den Blues hinaus auf andere Grooves und probieren aus, wie unterschiedliche Songs auf dem Cajon funktionieren.

Welche Aufgabe übernimmt das Cajon in einer Band? Was mache ich, wenn ein Song eigentlich für ein komplettes Schlagzeug gedacht ist? Was kann ich übernehmen, was muss ich weglassen – und wo liegen vielleicht sogar die besonderen Stärken des Cajons?

Wir vergleichen Cajon- und Schlagzeugbegleitungen, beschäftigen uns mit Groove, Dynamik und dem Zusammenspiel mit anderen Musikern und entwickeln einfache Begleitungen, die einen Song wirklich tragen.

Aber Rhythmus besteht natürlich nicht nur aus Cajon: Wir beschäftigen uns auch mit einfachen rhythmischen Ideen aus dem Percussionbereich – also mit allem, was klappert, rasselt und groovt. Wer Lust hat, gemeinsam mit anderen in einer Gruppe Rhythmus zu spielen, ist hier deshalb ebenfalls genau richtig.

Auch absolute Anfänger auf dem Cajon sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig: Bitte unbedingt das eigene Cajon mitbringen!

Vor allem wird gespielt, ausprobiert und gemeinsam Musik gemacht.

Denn manchmal braucht ein guter Groove kein großes Schlagzeug – sondern nur eine Kiste, zwei Hände und die richtige Idee.

Zur Person

Ich bin Tourneeschlagzeuger, liebe Schlagzeugspielen und die ständige Beschäftigung mit dem Instrument und den Techniken. Selbst nach 20 Jahren Spielerfahrung erweitere ich mein Wissen und Können regelmäßig bei anderen Schlagzeugern. Meine Mentoren sind Claus Hessler und Billy Marten (Medeski, Martin, Wood).

Viele andere Instrumente sind das, was sie sind. Ein Schlagzeug bietet durch die unzählige Zusammenstellung der einzelnen Instrumenten-Teile ungeahnte Möglichkeiten und Vielfalt. Meine Spezialität sind die westlichen Rhythmen in der Tradition des Blues, Jazz und Soul. 2009 wurde ich dafür mit dem Berlin Jazz- & Blues Award ausgezeichnet, 2013 und 2017, 2019, 2023 und 2025 mit dem German Blues Award als Schlagzeuger prämiert. Seit 2007 leite ich das Musiker Camp auf der Insel Rügen.

www.michamaass.de

Gitarrenworkshop – Andreas Arlt

Andreas Arlt
Andreas Arlt

Blues lebt nicht von möglichst vielen Tönen, sondern von guten Ideen. Genau darum geht es in diesem Workshop. Wir beschäftigen uns mit dem Chicago Blues und Jump Blues der 50er und 60er Jahre, schauen uns typische Begleitungen an, sprechen über die Harmonien dahinter und entwickeln daraus musikalische Ideen für Soli.

  1. Traditionelle Spielarten des Blues kennenlernen (Chicago Blues, Jump Blues, Texas Blues). Wie sind die Stücke aufgebaut, wie kann man diese einfach begleiten. Struktur kennenlernen.
  2. Eigene Ideen umsetzen. Hören und auf der Gitarre umsetzen
  3. Bekannte Skalen einsetzen und verlassen um das eigene Spiel interessanter zu machen.
  4. Phrasierungen verbessern, Dynamik einsetzen, Spannungen aufbauen und entwickeln.

Swingin‘ Blues Guitar – Jan Hirte

Jan Hirte
Jan Hirte

Jan Hirte gibt seit 25 Jahren Unterricht und legt hierbei Wert auf die Einsetzbarkeit des Erlernten. Die Schüler sollen im Rahmen von Bands, Sessions oder auch Solo Lust bekommen den Song oder die Licks auszuprobieren und (auch aus den Fehlern ;-)) zu lernen. Grundlagen des Unterrichts sind u.a. Harmonielehre, Plektrumspiel, Zupftechniken, Rhythmusübungen, Solotechnik, Skalen, Bottlenecktechnik, Erarbeitung von speziellen Songs und Stilen.

Also raus mit der verstaubten Gitarre und ab nach Göhren. Let’s keep the Blues alive!

Modern Blues Guitar – Stef Rosen

Stefano Ronchi
Stef Rosen

This year’s course is dedicated to the transition between the classic blues playing to the modern feel. We will explore the trademark licks of T Bone Walker, Albert Collins, BB King, Stevie Ray Vaughan, and others … and see how they evolved into the style of modern blues players, like Eric Gales, Kingfish, Philip Sayce and more!

We will also use backing tracks to jam with, to refine our technique, practice our licks, and play with better feel and tempo!

Acoustic Blues Guitar – Johnny Burgin

Johnny Burgin
Johnny Burgin

Keep It Simple, Make It Swing!

Wenig Aufwand, großer Sound! Entdecke die Kunst der akustischen Bluesgitarre im Stil von Big Bill Broonzy und anderen Meistern des traditionellen Blues.

In diesem Workshop lernst du, wie du mit einfachen, aber wirkungsvollen Begleitmustern, groovigen Basslinien und typischen Picking-Techniken einen lebendigen Blues-Sound erzeugst. Ob du deine Grundlagen festigen, dein Fingerpicking verbessern oder dein Repertoire erweitern möchtest – hier findest du neue Ideen für dein Spiel.

Für Gitarristen mit ersten Spielerfahrungen ebenso geeignet wie für Fortgeschrittene, die ihrem Blues mehr Groove, Ausdruck und Persönlichkeit verleihen möchten.

Bass Workshop – Tobias Fleischer

Tobi Fleischer
Tobi Fleischer

Im diesjährigen Workshop kümmern wir uns um den Aufbau von Basslinien: wie kann ich über die Akkorde eines Songs eine Bassline kreieren, die meiner Band das nötige Fundament gibt und trotzdem immer interessant bleibt? Neben dem Tonmaterial gehen wir auf verschiedene Möglichkeiten von Phrasierung und Sound ein: Wie klingt eine Blues-Bassline mit dem Plektrum? Abgestoppt mit dem Daumen? Als Walking Bass oder fetziges Riff?

Wir nähern uns den vielen Möglichkeiten, im Blues und anderen Stilen unsere Basslinien so klingen zu lassen, daß Mitmusiker und Publikum nicht anders können als mitzugrooven.

Toby Fleischer hat an Paul McCartney’s Liverpool Institute For Performing Arts studiert und mit Musikern verschiedenster Genres wie Nils Landgren, Torsten Goods, Adam Baldych, Manfred Maurenbrecher oder Abi Wallenstein gearbeitet.

Zahlreiche Tourneen und Festivals haben ihn in 25 Länder geführt. Des Weiteren ist er auf vielen Studioproduktionen zu hören (von denen mehrere mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden) und hat neben dem Berlin Jazz&Blues Award auch den Future Sounds Award der Leverkusener Jazztage gewonnen.

Pianoworkshop – K. C. Miller

K. C. Miller
K. C. Miller

Was uns Pianist*innen verbindet, ist, dass wir i.d.R. lange Zeit alleine üben und spielen, um als Solist*innen die Welt der Musik zu erkunden.

Für mich ist aber die größte Freude das gemeinsame Musizieren mit anderen Musiker*innen.

Da stellen sich viele Fragen:

  • Wann bin ich reif für die Bühne?
  • Wie spiele ich groovy?
  • Wie improvisiere ich?
  • Wie spiele ich banddienlich Piano?
  • Wie begleite ich eine Sängerin / einen Sänger / ein Saxofon …?
  • Wie arrangiere ich mein Piano in Verbindung mit Bass und / oder Gitarre?
  • Wie arrangiere ich einen Song?
  • Wie komponiere ich einen Song?
  • Was brauche ich an Musiktheorie?
  • … u.v.m. …

In meinem zwölfstündigen Workshop möchte ich, zusammen mit dir, einige dieser Fragen grundlegend beantworten.

Ich möchte dir vermitteln, wie man schon mit drei Akkorden eine Song nachspielen oder sogar selbst schreiben kann.

Und auch, wie du als Teil eines Duos, Trios oder in einer Band songdienlich Piano spielst.

Je nach Spielerfahrung können wir dieses Niveau verfeinern oder einfach halten. So hast du die Möglichkeit, auch als Anfänger aus meinem Kurs etwas mitzunehmen.

Ich biete zu folgenden Themen gerne Zusatzworkshops an:

  • Arrangieren & Komponieren
  • Boogie Woogie Piano
  • New Orleans Piano
  • Blues Piano vom urwüchsigen Chicago Style bis hin zu jazzigem Akkorderweiterungen

Für den Workshop brauchst du ein eigenes E-Piano.

Zu meiner Person:

Ich bin seit über 30 Jahren singender Profipianist und Klavierlehrer. Mein stilistische Bandbreite geht von Blues, Boogie Woogie, Jazz bis Rock / Pop.

Ich habe mehrere tausend Konzerte gespielt, mehrere Jahre als Hotel- und Kreuzfahrtschiffpianist gearbeitet und schon über 1.000 Schüler unterrichtet.

Meine musikalischen Hauptprojekte z. Zt. sind Viveca & The Blue Souls und Blue Wave Singt, u.a. mit Viveca, Micha, Tobias, Jakob, Marit, Kenny, Moe … Daneben spiele ich als K. C. Miller solo oder als gefragter Sessionpianist in diversen Bands.

Ich arrangiere und komponiere viele eigene Songs.

Bluesharp – fat toned & traditionell – Dieter Kropp

Dieter Kropp Bluesharp - fat toned & traditionell
Dieter Kropp

Tipps und Tricks, Grundlegendes und Weiterführendes

In Dieter Kropp’s Workshop können vorhandene Kenntnisse rund um den bluestypischen Sound auf der 10-Kanal diatonischen Richter-Mundharmonika (der „Blues Harp“) vertieft und weitere instrumentale Spieltechniken kennen gelernt werden. Als Basis für einen ausdrucksstarken Klang nehmen traditionelle Blues Harp-Stilistiken in „2. Position/ cross harp“ einen breiten Raum ein. Weiterhin werden interessante Themen wie Tongue Block, Handeffekte, Tonbildung und -gestaltung, die Feinheiten der Artikulation und Phrasierung zur Sprache kommen. Die praktische Umsetzung steht dabei im Mittelpunkt.

Dieter Kropp eilt der Ruf als „master of the fat-toned blues harmonica“ (Detlev Hoegen/Radio Bremen) voraus und natürlich vermittelt er in seinen Workshops so einiges um die Geheimnisse eines satten und vollen Klanges auf dem Instrument. Es gilt die Maxime, aus einem kleinen Instrument den größtmöglichen Klang herauszuholen. Handhaltung, Ansatz und Resonanzräume sind stetig wiederkehrende Themen und bringen neue Erkenntnisse.

Die im Workshop angesprochenen Themen sind immer von unterschiedlichem Niveau und beanspruchen und fordern die verschiedenen Spiel-Levels: einfach, medium und etwas schwieriger. Wir werden uns mit einigen der klassischen Blues-Harmonica-Standards auseinandersetzen, ganz typische Blues-Tonfolgen proben, die Möglichkeiten unterschiedlicher Tonarten kennenlernen wie auch das wunderbare Old Timey-Melodiespiel. Improvisation als wesentlicher Bestandteil des Blues-Idioms wird ein umfangreicher Themenbereich sein. Tipps für erste, effektive eigene Soli werden uns zu freiem Spiel ermutigen. Damit verbunden sind natürlich auch immer wieder überschaubare Hinweise zu einfachen Atemübungen.

So wird es in Kropp’s Workshop für den eher fortgeschrittenen Einsteiger als auch für den bereits erfahrenen Spieler eine Fundgrube an Spieltipps geben.

Voraussetzungen sind spieltechnische Grundkenntnisse zum Einzeltonspiel, zur „2. Position/cross harp“ und zum Bending. Benötigt werden Blues Harps in den Tonarten C-Dur, D-Dur, G-Dur, Bb-Dur und A-Dur.
Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zur Person

Dieter Kropp ist seit 1986 Profimusiker und gilt mittlerweile als einer der versiertesten Blues Harp-Spieler Deutschlands. Zwölf Jahre lang war er zudem als Moderator einer monatlichen Blues Radio Sendung bei Radio Bremen tätig. Er ist Autor zahlreicher Lehrwerke („Blues Harp Schule, für Einsteiger“, „Blues Harp Schule 2“, „Blues Harp Songbook“, „Blues Harp Ratgeber“) und als Musiker und Interpret auf eigenen CDs veröffentlicht. Sein Album „Herzensbrecher“ wurde 2005 von den Platten-Kritikern des bluesnews-Magazins als „Bestes deutsches Blues Album des Jahres“ ausgezeichnet, die CD „Schönen Gruß vom Blues!“ wurde 2010 nominiert beim Preis der deutschen Schallplattenkritik, wie auch die 2020 erschienene CD „Bis auf …, aber sonst …!“. Ebenso ist die Platte als Empfehlung in der „Liederbestenliste“ des Vereins „Deutschsprachige Musik e.V.“ aufgenommen worden. Titel wie „Singleagentur“ und „Bis auf …, aber sonst …!“ schafften es sogar Anfang 2020 in die Hitparade der TOP 20 der Liederbestenliste.

Besondere Ereignisse und Höhepunkte waren Konzerte mit dem NDR Radiophilharmonie Orchester und dem Enno Morricone – Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ / „Man With A Harmonica“, der ebenso mit der Magdeburgischen Philharmonie im dortigem Theater sowie dem Berliner Symphoniker-Orchester und deren „A Tribute to Ennio Morricone“ auf Parkbühne Wuhlheide zur Aufführung kam.

Blues Harp Live Sounds – Ben Bouman

Ben Bouman
Ben Bouman

Der diesjährige Workshop wird sich von den Vorjahren unterscheiden.

Wir lernen das Spielen in 1er, 2er und 3er Position anhand von Beispielliedern, typischen Licks für diese Positionen und vielen Übungen mit diesen Licks.

Was die Positionen in Kürze beinhalten:

  • 1er Position (Tag 1): wird für Volksmusik, Country, Kinderlieder,Akkordspiel verwendet, aber eignet sich auch sehr gut für Bluesmusik.
  • 2er Position (Tag 2): die gebräuchlichste Art, Blues-Harp zu spielen, aber es ist viel mehr möglich als nur Blues zu spielen (Rock/Pop/Jazz/Funk/Reggae und mehr).
  • 3er Position (Tag 3): ebenfalls sehr gut für Blues, aber auch orientalische Musik, Jazz und Funk, Pop, Rock. Der Charakter tendiert eher zu einem traurigen Timbre, was aber nicht unbedingt immer der Fall ist.

Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie mit dem Spielen einzelne töne vertraut sind. Die fortgeschritteneren Techniken wie das Bending-tremolo-viibrato werden selbstverständlich im Workshop besprochen.

Wir verwenden die Standard-Blues-Harp (mit Richter-Stimmung) in den Tonarten C, D, G, A und Bb. Wenn möglich bitte auch eine chromatische harp mitbringen in tonart C.

Am vierten Tag werden wir alles mischen und viel spielen.

Gesangworkshop – Viveca Lindhe

Viveca Lindhe
Viveca Lindhe
Foto: Klaudija Mitka

Soul & Sound: Die authentische Stimme im Blues

Der Blues ist die Musik der Wahrheit. Er verlangt keine perfekte Technik, sondern ehrliche Gefühle.

In diesem Workshop lade ich dich ein, deine Stimme nicht nur als Instrument zu nutzen, sondern sie als Spiegel deiner Persönlichkeit zu entdecken.

Wir gehen den Weg ganzheitlich an: Wir entdecken, wie dein Körper, dein Atem und deine Emotionen zusammenspielen. Anstatt zu versuchen, eine bestimmte Stimme zu kopieren, suchen wir nach deinem ganz eigenen, natürlichen Klang. Wir arbeiten daran, wie du deinen Atem optimal nutzt und deinen Körper lockerlässt, damit deine Stimme frei fließen kann. So lernst du, die typischen Nuancen des Blues – vom leisen Flüstern bis zum kraftvollen Ausdruck – sicher und gesund einzusetzen. Das gibt dir die nötige Stabilität beim Singen und die Freiheit, dich ganz deinen Gefühlen hinzugeben.

Neben der Technik widmen wir uns dem Mut zum Ausdruck. Wir schaffen einen geschützten Raum, in dem wir gemeinsam schauen, wie du Lampenfieber in positive Energie verwandeln und das Vertrauen in deine eigene Stimme stärken kannst.

Im Blues geht es nicht darum, fehlerfrei zu singen, sondern darum, dass dein Gesang eine Geschichte und Emotionen erzählt, die Menschen berührt.

Dieser inspirierende Workshop ist ein offenes Angebot für alle Erfahrungsstufen:

Ich heiße dich willkommen, ob du nun gerade beginnst, hobbymäßig singst oder bereits über viel Erfahrung verfügst.

Wir lassen den Wettbewerb hinter uns und konzentrieren uns auf die Freude am Singen und die Kraft deiner ganz eigenen Stimme.

Zur Person

Viveca wuchs in einer Künstlerfamilie in Schweden auf und stand bereits mit vier Jahren das erste Mal auf der Bühne. Aus dieser frühen Leidenschaft entwickelte sich eine facettenreiche Laufbahn als Sängerin, Entertainerin, Sprecherin und Dozentin.

Mit Plattenverträgen bei Hansa und Universal sowie dem bekannten Titelsong von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ prägte sie viele Jahre die deutsche Musiklandschaft.

Ob beim ESC-Vorentscheid, als Stimme der Trickserie „We Bare Bears“ oder in Theaterproduktionen wie „Mythos Marilyn“ – Vivecas Weg führte sie über zahlreiche Bühnen im In- und Ausland.

Ihr musikalisches Spektrum ist so vielfältig wie ihre Erfahrung:

Von Blues, Soul und Jazz bis hin zu Pop, Gala- und Showmusik.

Nach ihrer Gesangsausbildung und langjähriger Lehrtätigkeit in Berlin entwickelte Viveca als ganzheitliche Stimmcoachin ihre eigene Lehrmethode. Diese ruht auf vier Säulen: Gesangs- und Atemtechnik, Bodywork, Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungsarbeit.

Ergänzt durch Ausbildungen in Breathwork sowie Paar- und Sexualtherapie und ihr Wissen als Mediengestalterin aus den Babelsberg-Studios, betrachtet sie die Stimme immer im Zusammenspiel mit Körper und Psyche.

In ihrer Arbeit als Dozentin verbindet Viveca langjährige Studio- und Bühnenpraxis mit einer intuitiven, wertschätzenden Begleitung. Sie geht individuell auf deine stimmlichen Voraussetzungen und persönlichen Bedürfnisse ein, um dich dabei zu unterstützen, deine Stimme authentisch zu entfalten.

Zu ihren Erfolgen zählt unter anderem die Begleitung des 2026 mehrfach ausgezeichneten Pop-Musikers Tristan Brusch.

viveca-lindhe.com

Blues Singing Workshop – Txako Jones

Txako Jones
Txako Jones

From the Song to the Stage

What happens when you take a blues song and really make it your own?

In this workshop, we will go beyond simply singing the notes. We will explore what makes a blues performance feel alive – the voice, the groove, the phrasing, the sound, the attitude and, above all, the story behind the song.

We will work with some of the essential tools of blues singing: blue notes, bends, slides, ornamentation, dynamics, vocal colour, cry, grit, rhythm, syncopation, call and response, and the use of space. But the real challenge will be learning how to use these tools musically and intentionally.

We will also spend more time working directly with songs: exploring different ways of approaching a melody, shaping phrases, making interpretive choices, developing your own version and discovering what works best for your voice.

And because a great song deserves to be performed, we will prepare some performance pieces, working on stage presence, communication, confidence and the practical details that can transform a good vocal into a convincing performance.

Along the way, we will listen to some of the great blues voices, take inspiration from their unique approaches, experiment, take some risks and, of course, have plenty of time to sing.

Zur Person

Ihren Weg zum Blues fand Txako über ein paar Umwege. In den 90ern startete sie zunächst in der Metal Szene, um dann über Rock, Motown, Funk und Jazz ihre blaue Seele zu entdecken.

Mit „Blues de Bellota“ tourte sie durch ganz Spanien und spielte hunderte Konzerte auf Festivals und in Clubs. Ihr Name sprach sich schnell herum und so zog sie nach London, wo sie mit diversen Künstlern (Tony Rémy, Justin Stephenson) zusammenarbeitete und mit der in England sehr erfolgreichen Band „Big Girl Blues Band“ tourte, mit der sie auch immer noch hin und wieder spielt. Zurück in Spanien begann Txako als Gesangslehrerin in ihrem eigenen Studio und als Backgroundsängerin zu arbeiten. Sie zog für eine kurze Zeit nach Berlin, wo sie in den örtlichen Blues Clubs einschlug wie eine Bombe.

Dieser Kurs findet in englischer Sprache statt, es wird eine Assistentin zur Übersetzung zur Verfügung stehen.

Foto: Uwe Arens

Acoustic Band Workshop I – Michael van Merwyk

Michael von Merwyk
Michael von Merwyk

Hier steht der Spass am gemeinsamen Musik machen im Vordergrund. Der mehrfach ausgezeichnete Bluesgitarrist Michael van Merwyk erklärt die bunte Welt des akustischen Blues – einfach und ohne Notenkenntnisse – und vermittelt grundlegende Blues-Rhythmen, einfaches aber effektives Solospiel, gemeinsam zu grooven und zu singen.

Alle akustischen Instrumente sind willkommen … Gitarre, Harp, Bass, Cajon, Balalaika, Tuba, Violine … .

Maximal acht Teilnehmer !!!

Acoustic Band Workshop II – Jakob Deider

Blues Camp Göhren - Jakob Deider
Blues Camp Göhren - Jakob Deider
Foto: Uwe Arens

Zusatzkurs aufgrund der großen Nachfrage – unter der Leitung von Jakob Deider

Beim Bandworkshop steht der Spaß am gemeinsamen Musikmachen im Mittelpunkt. Jakob Deider führt durch die Welt des Zusammenspiels in der Band und zeigt, wie man als Gruppe groovt, aufeinander hört und musikalische Ideen spontan umsetzt.

Der junge Bluesgitarrist Jakob Deider gibt zudem Einblicke in die bunte Welt des Blues – ganz unkompliziert und ohne Notenkenntnisse. Er vermittelt grundlegende Blues-Rhythmen, einfaches, aber wirkungsvolles Solospiel sowie das gemeinsame Grooven und Singen.

Alle akustischen Instrumente sind willkommen: Gitarre, Harp, Bass, Cajon, Balalaika, Tuba, Violine u. v. m.

Bandworkshop – Jan Mohr

Jan Mohr - Workshop
Jan Mohr - Workshop

Der Spaß am Musizieren steht, wie im echten Leben, beim Bandworkshop im Vordergrund. Anhand einfacher Songs aus dem Umfeld des Blues geht es um Dinge, die z.B. auch auf einer Session gefragt sind: Groove, Sound & Attitude. Das besondere Augenmerk wird auf dem Zusammenspiel aller Beteiligten liegen. Timing und wie man zusammen groovt sind hier die großen Themen.

Wie lerne ich möglichst schnell meinen Part, wie erfasse ich schnell eine Struktur, wie vereinfache ich ggf. musikalische Inhalte, wie baut man einen Groove auf und wie bringe ich das auf die Bühne – das sind die Themenfelder, die wir gemeinsam behandeln werden. Das alles natürlich nur, um maximalen Spaß zu haben!